Einlagensicherung

Schutz für Ihre Einlagen

Wirksamer Schutz für Ihr Geld

Vor über 80 Jahren hat die Genossenschaftliche FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken die Sicherungseinrichtung gegründet. Die teilnehmenden Mitgliedsbanken sind hier gegenseitig da, um Insolvenzen zu vermeiden. Wirtschaftliche Schieflagen einer Mitgliedsbank sollen frühzeitig erkannt werden. Dafür wurde ein Frühwarnsystem entwickelt. Die Mitgliedsbanken befüllen einen Einlagensicherungsfond. Wenn eine Bank trotzdem mal Hilfe benötigt, werden dadurch die Einlagen gesichert.

Das Schutzsystem für Ihr Geld

Der Schutz der Einlagen wird von Ihrer VR Bank Rhein-Neckar eG mit der amtliche anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken gewährleistet.

Doppelte Absicherung der Einlagen

Als freiwillige Sicherungseinrichtung ist der BVR  und der Institutssicherung GmbH sind es zwei Absicherungen für die Einlagen. Dadurch ist bei Insolvenz der angeschlossenen Banken eine Einlegerentschädigung nach dem Einlagensicherungsgesetzes gewährleistet. Das bedeutet, es gibt eine doppelte Einlagensicherung.

Folgende Einlagen sind geschützt

Spareinlagen, Sparbriefe, Termineinlagen und Sichteinlagen genauso wie die von Mitgliedsbanken ausgegebene Inhaberschuldverschreibungen. In den 80 Jahren seit bestehen der Einlagensicherung ist es noch nie zu einer Insolvenz gekommen.

Fragen zur Einlagensicherung

Welche Institute werden vom dualen System des BVR geschützt?

Alle angeschlossenen Mitgliedsinstitute werden geschützt. Alle Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken, genossenschaftliche Zentralbanken und Hypothekenbanken, kirchliche Kreditgenossenschaften und Spezialinstitute der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken zum Beispiel die TeamBank oder die Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Was bedeutet der gesetzliche Entschädigungsanspruch für mich?

Im Falle der Insolvenz eines Mitgliedsinstitutes gewährleistet die BVR Institutssicherung GmbH der Einleger nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben. Je Kreditinstitut beträgt die Deckungssumme EU-weit einheitlich maximal EUR 100.000 Euro pro Kunde. Bei der Ermittlung dieser Summe werden alle Einlagen eines Kunden zusammen gerechnet die beim selben Kreditinstitut hinterlegt sind.  Die Einlagen sind auch noch über die Sicherungseinrichtung der BVR geschützt.

 

In welcher Form werden Sie als Kunde über die gesetzliche Einlagensicherung informiert?

Jeder Kunde ist vor Aufnahme der Geschäftsverbindung über die Sicherungseinrichtung zu informieren. Alle Banken in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union also auch die VR Bank Rhein-Neckar eG sind dazu verpflichtet. Einmal im Jahr müssen alle Bestandskunden informiert werden. Dies erfolgt anhand eines europaweit gesetzlich normierten Informationsbogens. Der Informationsbogen enthält Angaben zu für die gesetzlichen Einlagensicherung geltenden Bestimmungen sowie Höhe und Umfang der Sicherung. Darüber hinaus sind die Einlagen durch die Sicherungsbeinrichtung des BVR geschützt.

Wie können Sie sich als Kunden die Zugehörigkeit zu den genossenschaftlichen Sicherungssystemen bestätigen lassen?

Die VR Bank Rhein-Neckar eG bestätigt dem Kunden die Zugehörigkeit durch Vorlage der "Urkunde über die Zugehörigkeit zur BVR Institutssicherung GmbH und zur Sicherungseinrichtung des BVR“. Der Kunde kann sich auch per Brief oder per E-Mail direkt an die BVR Institutssicherung GmbH oder den BVR wenden und um eine entsprechende Auskunft bitten.

Wie werden die Sicherungseinrichtung des BVR und die BVR Institutssicherung GmbH geprüft und überwacht?

Die Sicherungseinrichtung des BVR und die BVR Institutssicherung GmbH werden von der nationalen Bankenaufsicht überwacht sowie jede Bank und jedes Einlagensicherungssystem im Europa. In Deutschland ist das die BaFin und die Deutsche Bundesbank. Darüber hinaus bestehen auch Auskunftsplichten gegenüber europäischen Institutionen wie der Europäischen Zentralbank und der European Banking Authority.