RoadAds interactive GmbH

Wir definieren LKW-Werbung komplett neu

Eine dynamische Werbefläche in Echtzeit, montiert auf dem Heck eines LKW – das ist die Geschäftsidee von RoadAds Interactive. Im Interview erzählt der Gründer Andreas Widmann, wie sich sein Unternehmen aus einer Idee beim Abendessen zu einem vielfach preisgekrönten Start-up entwickelte und was er an der VR Bank Rhein-Neckar als Finanzpartner schätzt.

Wie ist die Idee zu RoadAds entstanden?

Andreas Widmann: Die Idee entstand beim Abendessen vor acht Jahren. Mit meinem Vater – er ist in der Geschäftsleitung der LGI Logistikgruppe – habe ich darüber gesprochen, dass die Heckflächen von LKW als Werbeflächen nicht gefragt sind. Das Problem ist, dass die Fahrzeuge wochenlang in Gegenden unterwegs sind, die der Werbekunde nicht erreichen will. Unsere Schlussfolgerung: Die Werbung muss sich an den jeweiligen Standort anpassen.

Wie wurde aus Ihrer Idee ein Unternehmen?

Andreas Widmann: Beim Start-up-Weekend Rhein-Neckar im April 2015 bin ich mit einem LKW-Modell angetreten und konnte den ersten Platz erreichen. Das war mein Eintritt in die Start-Up-Szene. Schnell kam dann das Angebot, ins MAFINEX zu kommen. Im November 2015 haben wir RoadAds – zufällig genau an meinem 24. Geburtstag – als GmbH gegründet.

Wie funktioniert RoadAds?

Andreas Widmann: Im Prinzip definieren wir LKW-Werbung komplett neu: als dynamische Werbefläche in Echtzeit. Die Technik integriert GPS, LTE und WLAN. Das Display kommuniziert ständig mit dem Server. Unsere Software-Plattform erlaubt es Werbekunden, ihre Werbung direkt zu buchen und dabei deren Erscheinungsweise an Rahmenbedingungen zu koppeln. Beispielsweise sind Zeit und Region, aber auch Wetterbedingungen auswählbar.

Mit welchen Leistungen unterstützt die VR Bank Rhein-Neckar Ihr Unternehmen?

Andreas Widmann: Wir haben unser Konto bei der VR Bank Rhein-Neckar und waren – wenn es gelegentlich eng wurde – froh um den Kontokorrentkredit. Zweimal hat uns die VR Bank Rhein-Neckar bisher Kreditangebote gemacht, wir konnten dann aber doch genügend Finanzmittel aus eigener Kraft generieren. Es ist schön, dass wir als Start-up mit eher geringen Sicherheiten solche Angebote erhalten.

Wie kamen Sie mit der VR Bank Rhein-Neckar und Kundenbetreuer Sven Birkner in Kontakt?

Andreas Widmann: Wir arbeiten seit Mitte 2016 zusammen. Ich habe Sven Birkner beim Elevator-Pitch auf dem Maimarkt kennengelernt und seither betreut er uns. Ich erlebe bei ihm besonders viel Verständnis für Start-ups, gepaart mit sehr guten Einblicken in die regionale Wirtschaft.

Was ist Ihnen als junger Unternehmer bei Ihrer Bank am wichtigsten?

Andreas Widmann: Die Bank muss mehr sein als ein Kontobereitsteller. Ich benötige Beratung und einen Denkpartner in Wirtschaftsdingen. Die Kommunikation soll offen und auf der persönlichen Ebene unkompliziert sein. Das alles finde ich in der Partnerschaft mit der VR Bank Rhein-Neckar und in der Zusammenarbeit mit Sven Birkner.

Was planen Sie in den nächsten Monaten?

Andreas Widmann: Wir wollen aus der Pilotphase in die Fläche kommen. Wir planen für Anfang 2019 mit 100 Fahrzeugen – das entspricht 50 Millionen zählbaren Sichtkontakten pro Monat und ist schon ein Wort.