Welche Kosten entstehen beim Altersvorsorgedepot?
Auch beim Altersvorsorgedepot können Kosten für den Vertrag und die Geldanlage entstehen. Wie hoch diese ausfallen, hängt vom jeweiligen Anbieter, Produkt und den gewählten Anlagebausteinen ab. Dazu können beispielsweise Verwaltungs-, Depot- oder Fondskosten gehören. Da Kosten die langfristige Wertentwicklung Ihrer Altersvorsorge beeinflussen, lohnt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Produktkosten.
Eine wichtige Kennzahl für den Vergleich sind die Effektivkosten. Sie zeigen, wie stark die Kosten eines Altersvorsorgevertrags die jährliche Rendite rechnerisch reduzieren. Je niedriger die Effektivkosten ausfallen, desto mehr von der erzielten Rendite kann grundsätzlich für den Vermögensaufbau erhalten bleiben.
Was ist das Standarddepot?
Neben individuell gestalteten Altersvorsorgedepots sieht die neue geförderte private Altersvorsorge ein Standarddepot vor. Für dieses gelten besondere gesetzliche Vorgaben: Die Effektivkosten dürfen höchstens 1,0 Prozent pro Jahr betragen. Die Kostengrenze gilt damit nicht automatisch für jedes Altersvorsorgedepot, sondern speziell für das gesetzlich definierte Standarddepot.
Welche Kosten bei einer konkreten Vorsorgelösung tatsächlich entstehen, können Sie den jeweiligen Produktunterlagen entnehmen.